Wenn Kollisionsschutz nicht reicht

Kollisionsverhinderung plus Werkzeug- und Spindelüberwachung mit Sensorik und Maschinendaten.

Nicht jede Kollisionsursache lässt sich über Steuerungsdaten allein erkennen. 
Im manuellen Einrichtbetrieb oder beim Einfahren neuer NC-Programme braucht es zusätzliche, sensorbasierte Überwachung. 
Genau hier setzt die EWS FLEX BOX an.

Über bis zu zwei Hybrid-Sensoren (3D-Beschleunigung MEMS + Piezo einachsig) erfasst das System Kollisionen, Vibrationen und Spindelzustand direkt an der Maschine – mit einer Reaktionszeit von unter 1 ms bei der Schnellabschaltung.

  • Kollisionsüberwachung mit Schnellabschaltung: stoppt die Maschine über einen schnellen Sensorausgang, bevor größerer Schaden entsteht
  • Collision Prevention: dieselbe Bedienfehler-Erkennung wie EWS COP, sensorlos über Steuerungsdaten
  • Logbuch Maschinenhistorie: Kollisionen, Vibrationswerte und Alarme lückenlos dokumentiert – hilfreich bei Fehlersuche und Wartungsplanung
  • Spindel Check-Up: akkumulierte Betriebszeit nach Vibrations- und Temperaturbereich – frühzeitiger Hinweis auf Verschleiß, bevor ein Ausfall entsteht
  • 3-Achsen-Echtzeitdaten: Spindelvibrationen live während der Bearbeitung sichtbar
  • Werkzeug- und Maschinendaten: Werkzeuglimits und Maschinendaten über Hotlink TCP in bestehende Systeme einbinden

Autark, vielseitig, skalierbar: Das System lässt sich an unterschiedlichste Anforderungen anpassen – von der einfachen Kollisionsüberwachung bis zur Prozessdiagnose.

Abgrenzung zu EWS COP
EWS COP prüft Bedienereingaben ohne Sensorik – ideal für die Erkennung typischer Fehleingaben. 
Die EWS FLEX BOX ergänzt das um sensorbasierte Überwachung und Spindeldiagnose.